Das echte Brüssel

Rosenkohl
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Brüssel im Herzen der Menschen.

Der Marktplatz


Mein Spaziergang beginnt am Grand-Place (GRAND-PLACE (BRUXELLES)) mit einer Übersicht auf die zahlreichen Stände des Blumenmarkts. Jeden Tag vermischen sich die lustigen Farben mit dem Gold der Fassaden. Am Sonntag habe ich mir ein sehr kontrastreiches Programm ausgewählt: zuerst glänzend mit den Antiquitätenhändlern am Sablon und dann einige 100 Meter weiter irgendwie irreführend mit dem Besuch des Flohmarkts am Place du Jeu de Balle. In den Marollen, dem volkstümlichen Herzen Brüssels, kann man herzensgute Brüsseler treffen. Und dient ein Markt nicht auch dazu, die Leute näher kennenzulernen ?

Schaufenster der Kreativität

Auf der Suche nach Eleganz durchstreife ich einige der prächtigsten Straßen der Hauptstadt. In den Galerien (GALERIES ROYALES SAINT-HUBERT (KÖNIGLICHE SANKT-HUBERTUS GALERIEN) (BRUXELLES)) und später in der Rue Antoine Dansaert, lasse ich mich von den jüngsten Kreationen der belgischen Modeschöpfer verführen (Mode Design Brussels). Hier erhalten Mann und Frau eine ganz neue Definition. Ich nutze die Gelegenheit, um einige etwas andersartige Geschäfte zu entdecken, in denen mir die Geschichte Brüssels und ihrer Bewohner erzählt wird.
Schließlich komme ich in das schicke Viertel des Chaussée de Waterloo, wo ich mir die Augen am Luxus und der Schwelgerei der “Großen” sattsehe.

Terrassen und Marionetten

Am frühen Abend lasse ich mich auf einer Kneipenterrasse von der fröhlichen Atmosphäre verführen.
Hier vermischen sich in einem amüsanten Kontrast die alteingesessenen Brüsseler mit der jungen Generation aber auch mit den Touristen.

Wo ich auch hingehe, erweckt die Bierkarte meine Neugierde. Eine ganze Nacht wäre nötig, um den besonderen Geschmack der verschiedenen Sorten wie Faro, Gueuze, Lambic oder Kriek (mit Kirschgeschmack) usw. kennen zu lernen. Nach der ein oder anderen Station, wo mir so manches Schauspiel geboten wurde, verweile ich auch eine Weile im Toone-Theater(KÖNIGLICHES TOONE VII THEATER (BRUXELLES)), wo ich mich köstlich über die Neckereien des bekannten Puppenspielers amüsieren kann.

Die Feinschmecker-Tour

Brüssel ist natürlich eine der Städte, wo man am besten ißt. In meinem ”Gourmet-Führer” finde ich mehr als 200 Restaurants. Das gastronomische Brüssel bietet mir neben seinen klassischen Krabenkroketten, “Stoemp”, Rosenkohl, “Américain-Frites”, Kaninchen à la Gueuze oder “Waterzooi”. Ob nun einfach “Muscheln mit Pommes-frites” oder eine Mahlzeit im Luxusrestaurant, ich habe immer ganz hervorragend gegessen. Es ist schon ein Privileg, so viele gastronomische Treffpunkte zu zählen.Resto.be